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Flensburger Flughafenbetriebsgesellschaft mbH
Lecker Chaussee 127
24941 Flensburg
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Öffnungszeiten
Täglich von 9 Uhr bis SS+30 bzw. max 20 Uhr LT
Übrige Zeit ist PPR
Aktuell
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There are no translations available. - Entwicklung und Perspektiven 2011 als PDF zum Download Im Hinblick auf die Entwicklungsmöglichkeiten des Verkehrslandeplatzes Schäferhaus sind zunächst einige Bemerkungen zu den Nutzungsmöglichkeiten der unmittelbar benachbarten Flugplätze notwendig, um den Sachstand zu verdeutlichen. Eine zivile Mitnutzung des Militärflugplatzes Schleswig-Jagel wird seit Jahren durch die Airgate SH GmbH angestrebt, ist aus Sicht der FFB GmbH in absehbarer Zeit aber nicht zu erwarten. Sollte sich dieses realisieren, so würde der FFB GmbH daraus keine Konkurrenz erwachsen, da die vorhandenen bzw. zu schaffenden Infrastrukturen unterschiedliche Zielgruppen im Luftverkehr ansprechen. Der am 21.10.2005 unterzeichnete Vorvertrag zwischen der Wehrbereichsverwaltung Nord und der Airgate SH GmbH zur zivilen Mitnutzung geht über eine Absichtserklärung nicht hinaus. Investoren für die Gesamtinvestitionen von über € 70 Mio. wurden bisher allerdings noch nicht benannt. Neuere Erkenntnisse über den Planungs- und/oder Realisierungsstand liegen nicht vor. Nach der Entscheidung der Landesregierung und der Stadt Kiel gegen den Ausbau von Kiel-Holtenau sowie der Einstellung des letzten Linienbetriebes vom Flugplatz Kiel-Holtenau wäre eine zivile Mitnutzung von Schleswig-Jagel ggf. wieder eine ernsthaft zu prüfende Alternative für Linien- und Charterverkehr. Die aktuelle Entwicklung in der Luftfahrt lässt diese Option allerdings eher als nicht realistisch erscheinen. Der Flugplatz Husum-Schwesing bietet nach Einschätzung der FFB GmbH aufgrund der geografischen Lage und des nicht erkennbaren Nutzerpotentials keine Alternative gerade für den wirtschaftlich motivierten Flugverkehr. Der Flugplatz Padborg-Bov (DK) bietet nicht mehr die notwendigen Infrastrukturvoraussetzungen für einen wirtschaftlich motivierten Flugverkehr, der auf Dauer gesichert sein müsste.Der dort tätige luftfahrttechnische Instandsetzungsbetrieb hat Ende 2009 seinen Betrieb weitestgehend eingestellt. Der Flugplatz Sønderborg (DK) bietet aufgrund der vorhandenen Infrastruktur eine gute Ergänzung zum Verkehrslandeplatz Flensburg-Schäferhaus. Allerdings führen die stark rückläufige Nutzung sowie der hohe Anteil an fixen Kosten aufgrund des Status’ als IFR-Flugplatz (Instrumental Flight Rules) zu erheblichen ökonomische Risiken mit bereits erfolgten ersten Nutzungseinschränkungen. Mittels einer aus NTERREG-Mitteln geförderten Studie sollen die rechtlichen, organisatorischen und ökonomischen Voraussetzungen geprüft werden, den Flugplatz Sønderborg zu einem gemeinsamen grenzüberschreitenden binationalen Flughafen für die gesamte Region Sønderjylland-Schleswig auszubauen so formuliert im Antragstext. Insbesondere soll geprüft werden, ob sich für die Einrichtung neuer Linienanbindungen in deutsche Ballungsräume eine genügende Nachfrage generieren lässt. Derzeit bestehen 4 Tagesverbindungen nach Kopenhagen. Die Ergebnisse der Studie sollen im Herbst 2011 vorliegen. Der Verkehrslandeplatz Flensburg-Schäferhaus hat nicht nur für Flensburg, sondern für den gesamten Planungsraum V erhebliche regionalwirtschaftliche Bedeutung. Konfliktpotenziale mit Anliegern bzw. Umweltschutzbedürfnissen sind ausgeräumt und z. Zt. sowie auch für die absehbare Zukunft nicht erkennbar. Für den Aufbau eines Linienverkehrs von Flensburg zur Personenbeförderung ist die Nachfrage aus der Region nicht ausreichend. Sønderborg (Zubringer Kopenhagen) und Billund (DK), Hamburg und noch Lübeck-Blankensee bieten ausreichend Kapazitäten an. Vor diesem Hintergrund ist die Sicherung der notwendigen Infrastrukturen am Verkehrslandeplatz Flensburg-Schäferhaus unter Berücksichtigung eines angemessenen und sparsamen Mitteleinsatzes zum Erhalt und Ausbau der wirtschaftlichen Aktivitäten in der Region klarer Auftrag an die FFB GmbH.
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